INTERNATIONALER TAG GEGEN HOMO-, BI-, INTER- UND TRANSPHOBIE

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (englisch International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen, später auch Trans-, Bi- und Intersexuellen, als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen.

Weltweit sehen noch sechs Länder die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen vor: Brunei, Iran, Jemen, Mauretanien, Nigeria und Saudi-Arabien. Doch auch in Afghanistan, Pakistan, Katar, Somalia und den UAE lassen sich die Gesetze unter bestimmten Bedingungen so interpretieren, dass sie zur Todesstrafe führen können.

Doch es gibt auch Positives im Kampf gegen die weltweite Diskriminierung zu berichten: Bereits zwölf Staaten halten in ihrer Verfassung ein ausdrückliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung fest: Bolivien, Ecuador, die Fiji-Inseln, Kosovo, Malta, Mexiko, Nepal, Neuseeland, Portugal, Schweden, Südafrika und Österreich.

Der Kampf gegen Homophobie macht auch in Zeiten der weltweiten Pandemie keine Pause: Auch heuer finden unter strengen Hygieneauflagen wieder weltweit Aktionen zum IDAHOBIT statt.


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